Wir verbrauchen viel zu viel – ob Wasser, Boden oder Rohstoffe. Die Erde reicht für unseren Konsum nicht aus. Es ist schon längst Zeit zu handeln. Und wenn man es heute noch nicht tut, sollte man direkt damit anfangen. Wir haben 5 einfache Tipps, die wirklich jeder umsetzen kann.

Lokal einkaufen

Das Kaufen von Produkten aus der Region oder der direkte Anbau zuhause hat viele Vorteile – sowohl für einen gesunden Lebensstil, als auch für die Umwelt. Der Grund ist schnell erklärt: Lebensmittel werden reif geerntet und nicht tausende Kilometer weit mit Schiff, Flugzeug oder LKW transportiert. Weniger Kilometer und Zeit, die nach dem ernten verstreicht, heißt auch gleichzeitig mehr Nährstoffe in den Lebensmittel, denn diese bauen nach der Ernte schnell ab. Gesteigert werden kann das mit dem eigenen Anbau zuhause im Garten oder z.b. mit einem Plantcube. So erntet man dann, wenn die Lebensmittel gebraucht werden und genau die Menge, die verzehrt wird. Auf diesem Weg entsteht ein weiterer Vorteil: keine Lebensmittelabfälle.
Des Weiterten verhindert die Unterstützung der lokalen biologischen Landwirtschaft oder der Eigenanbau schädliche Verschmutzungen und schont durch den pestizidfreien Anbau gleichzeitig die Böden.

Weniger Auto fahren

Mit dem Rad zum Bahnhof oder ein kurzer Spaziergang zum nächstgelegenen Markt – solch vermeintliche „Kleinigkeiten“ tragen dazu bei, Emissionen zu reduzieren. Die Rechnung ist dabei ganz einfach: ein Einziger kann wenig bewirken, doch wenn immer mehr Menschen darüber nachdenken und das zumindest bei jedem zweiten Einkauf oder beim täglichen Arbeitsweg umsetzen, kann dies in Summe viel bewirken.

Mehr pflanzenbasiert ernähren

Der Pro-Kopf-Verbrauch für Fleisch in Deutschland liegt bei 60 Kilogramm im Jahr. Allein diese Masse zu halbieren kann große Auswirkungen auf den CO2-Fußabdruck haben. Und nicht nur Fleisch, generell führt ein verminderter Verzehr an tierischen Produkten, wie z.B. Milch und Eier, zu einer Reduzierung desFußabdrucks. Mit einer (großteils) pflanzenbasierten Ernährung tut man dabei nicht nur der Umwelt etwas gutes, sondern auch der eigenen Gesundheit und dem Tier. Und diese muss ganz und gar nicht langweilig sein. Mittlerweile gibt es unglaublich viele leckere Rezepte, Ideen und tolle Produkte.

Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,können das Gesicht dieser Welt verändern.

Bedacht einkaufen

Der Toaster spinnt, das Sofa hat ausgedient oder einfach die Lust auf ein neues Kleidungsstück. Aber muss deswegen gleich alles neu gekauft werden? Bevor man etwas aussortiert, wegschmeißt und neu einkauft, sollte man dies mit Bedacht machen. Vielleicht lässt es sich doch noch reparieren oder man findet auf dem Flohmarkt sein neues altes Lieblingsteil.

Heizung runterdrehen

Einen deutlichen Unterschied in der Energiebilanz lässt sich auch durch das Regulieren der Heizung erreichen – und dabei kann ein Grad schon sehr viel ausmachen. Ein Haushalt kann so bis zu 350kg CO2 pro Jahr einsparen. Kühlt man die Heizung nachts noch weiter runter, könnte diese Menge nochmal erreicht werden. Automatische Temperaturregler sind hierfür praktische Helfer. Natürlich muss man nicht frieren, aber ist es wirklich notwendig, im Winter barfuß und mit kurzer Hose durch die Wohnung zu laufen?