Wir haben uns mit Matt Dippl getroffen, einem sogenannten Biohacker durch und durch. Nach schwierigen Phasen seines Lebens, welche durch Krankheit geprägt waren, beschloss er, etwas zu ändern. Er wurde Biohacker und half sich und seinem Körper aus der Krise.

Matt, als erstes die Frage: Was machst du gerade beruflich?

Ich habe eine Agentur gegründet mit dem Namen Biohacking101.co und ich bezeichne es als einen Biohacking Thinktank für digitale Unternehmen die mehr über Gesundheitstrends wissen wollen, und eben auch als Betriebliches Gesundheitsmanagement BGM 2.0 mit dem Ziel, die Gesundheit in Betrieben unter den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung durch Biohacking Knowhow in der Arbeitskultur auf ein höheres Niveau zu heben. Ich liebe es auch mein Wissen zu teilen und ich schreibe daher einen Newsletter zum Thema: Biologische Upgrades für Querdenker, Kopfarbeiter, und Digital Athleten im 21. Jahrhundert. Fakt ist: Die tiefe Wissensarbeit ist das Herzblut der digitalen Wirtschaft. Wenn Kopfarbeiter und Kreative wirklich verstehen, wie ihre Gehirnfunktion so eng mit der körperlichen Gesundheit verbunden ist, dann wird es für sie auch ein Anliegen werden mehr Zeit, Geld und Energie in ihre eigene Gesundheit zu investieren. Das heisst dann konkret bessere Lebensqualität, weniger Krankheit und mehr Performance im Betrieb und natürlich auch mehr Verbundenheit unter Menschen und in den Teams die an wichtigen Produkten arbeiten.

Eine kleine Begriffsklärung für unsere Leser: Was genau ist Biohacking? Wo fängt es für dich an und wo hört es auf?

Biohacker gibt es seit tausenden von Jahren. Früher waren es Schamanen, Alchemisten, Heiler, später dann Wissenschaftler, die neues Wissen in Bezug zum Körper generieren konnten. Heute würde man Ärzte, aber auch Biochemiker, als Elite-Level-Biohacker bezeichnen. Sie benutzen diesen Begriff nur nicht für sich und es ist natürlich auch ein Trendbegriff, der jetzt aus der Digitalisierung entstanden ist. Ein Biohacker ist für mich jemand, der in der Lage ist, seine Physiologie so zu optimieren und so zu beeinflussen, dass er die Herausforderungen im täglichen Leben gut meistert und zwar mit Freude, mit Überschuss, und gleichzeitig auch mit Flow. Es fängt bei der bewussten Ernährung an, mit mehr Zeit in der Sonne und in der Natur, um sich zu erden, eine optimale Versorgung der Zellen von Flüssigkeit und Mineralien zu haben, es kann tief in das Thema der Schlaf- und Hormon-Regulierung hinein gehen, um sich besser regenerieren zu können, und wird etwas mehr high-end bei intravenösen Vitamin Cocktails zu schnellerer Gewebe-Regenerierung nach einer OP, oder der Sanierung der eigenen Mundhöhle wegen eines chronischen Infekts der Zahnwurzel durch einen Biologischen Zahnarzt. Aufhören tut es im Moment bei mir mit Implantaten von digitalen Geräten im Körper, da zieh ich die Linie. Auch was ihr hier z.B. bei Agrilution mit dem Plantcube macht ist für mich Biohacking auf Elite Level.

Dem Biohacking wirft man oft Esoterik vor, aber genau das ist es ja nicht. Wie genau grenzt es sich davon ab und inwieweit liegen Daten vor, die seinen Erfolg belegen? Könntest du dich dazu kurz äußern?

Ich würde sagen die Resultate sprechen für sich. Man muss sich dafür nur anschauen, was die Leute leisten. Ein Großteil der Biohacker sind leistungsbezogene Menschen. Sie haben Ziele im Leben, Ziele in der Gesellschaft, sie wollen etwas bewirken, einen wirklichen Impact erreichen – und deswegen sind sie auch oft da angekommen. Du sagst, es ist auch Esoterik dabei, ja, aber das liegt daran, dass dem Biohacking ein eklektisches Denken vorhergeht. Viele der Biohacker, die auch wirklich in den Medien stehen, sind in meinen Augen die Michelangelos der Medizin heutzutage. Sie Interessieren sich für Schamanismus, lesen die Evolutionsgeschichte der Menschheit, informieren sich über die Nutrigenomik und dann gehen sie vielleicht mal zu einem Ecstatic Dance-Event um richtig abzutanzen, oder begeben sich nach Burma und gehen in ein Kloster für vier Wochen, oder studieren in China Shaolin-Kungfu. Es sind die Menschen, die sich unterschiedlichen Einflüssen der Umwelt aussetzen und bewusst zuschauen, wie man selbst generell darauf reagiert, aber vor allem auch emotional, um dann zu entscheiden, ob es einen interessiert, ob es einen in den Flow bringt. Daher wird das dann von sehr rigiden Wissenschaftlern, die vielleicht auch von der Pharmaindustrie kontrolliert werden, oder sagen wir besser ‘eine andere Agenda haben’, kleingeredet und abgelehnt. Für mich ist es wichtig, dass man sich die Leute selber anschaut, sich ihre Story anhört und sich dann seine eigene Meinung bildet.

„Viele der Biohacker, die auch wirklich in den Medien stehen, sind in meinen Augen die Michelangelos der Medizin heutzutage.”

Fasten ist in letzter Zeit wieder verstärkt in den medizinischen Fokus gerückt, vor allem bei Krebspatienten. Gehört das für dich auch zum Biohacking?

Da bin ich vorsichtig. Es ist aber immer etwas Individuelles. Es kommt total darauf an, wo die Leute stehen. Bei chronischen Krankheiten würde ich es nicht empfehlen, aber das kommt wie gesagt immer auf das genaue Krankheitsbild und den physischen Zustand der Person an. Fasten ist aber ohne Frage eine heilerische Strategie. Siim Land aus Finnland zum Beispiel hat sich in der Biohacking-Nische auf Autophagie durch das Fasten spezialisiert. Autophagie ist ein Prozess, bei dem Zellen im Körper, die Macrophagen, bestimmten Müll im Körper aufräumen und tote Zellbestandteile auffressen und abbauen. Das ist ein Prozess, der nur eintritt, wenn der Körper gerade in einem Fastenzustand ist. Dabei gibt es unterschiedliche Fastenzustände, wie zum Beispiel intermittierendes Fasten, in dem man das vielleicht nur für 16 Stunden macht, mit 2 Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden, oder auch mal nur eine Mahlzeit pro Tag, das heisst dann „one meal a day“ OMAD. Dennoch hat Fasten auch immer etwas mit Stress zu tun, weil der Körper in einen Stresszustand geht. Weshalb es auch so wichtig ist, dabei bestimmte Parameter im Blick zu haben.

Das heißt Menschen, die nicht in diesen Fastenzustand kommen, können diese Abfallprodukte gar nicht abbauen?

Ja genau. Man kann sich das so vorstellen: Wir haben einen „Gifttopf“ in unserem Körper. Die Schnelligkeit, mit der dieser Gifttopf aufgefüllt wird, hängt von der Umgebung ab, in der wir leben. Was für Giften sind wir ausgesetzt? Aber auch die körperliche Fähigkeit, diesen Gifttopf zu leeren, hängt individuell von der Genetik ab. Das hat etwas mit bestimmten Entgiftungsenzymen zu tun, die wir in der Leber haben, aber auch von ganz bestimmten pflanzlichen Inputs, die über die Ernährung angeschaltet werden, wie zum Beispiel bei Brokkoli, der bestimmte entgiftende Prozesse in der Leber auslöst. Dabei gibt es bestimmte Entgiftungsphasen in der Leber. Erstmal werden Giftstoffe durch bestimmte Enzyme aus dem Körpergewebe gelöst, um sie in die Leber verfrachten zu können. Dort werden sie entschärft, damit sie der Leber nicht schaden können. Über das Urin, durchs Schwitzen oder den Verdauungstrakt werden diese dann ausgeschieden. Das Interessante ist, dass man in jeder dieser Entgiftungsphasen verschiedene Interventionen benutzen kann, um diesen Prozess zu verbessern. Zum Beispiel Infrarot-Sauna, um das Schwitzen anzuregen. Oder durch die intravenöse Aufnahme von Chelaten, die die Giftstoffe im Blut binden und übers Urin dann ausgeschieden werden. Entgiftung ist im Biohacking ein riesiges Thema, es ist sehr individuell und es kommt auch immer darauf an, welcher Umgebung wir täglich ausgesetzt sind.

Wie hat sich deine Ernährung umgestellt seit dem du Biohacking betreibst?

Der erste Punkt ist: Ich lege einen Fokus auf Qualität. Ich gebe mein Bestes im täglichen Leben, aber gerade wenn man viel unterwegs ist, ist es die Kunst des Möglichen. Sonst kann man auch sehr schnell neurotisch werden im Sinne von „Ich kann nur das essen; ich darf das nicht essen; das ist ein Problem, das kann ich nicht.“. Für mich ist die Wasserqualität sehr wichtig. Als „Hack“ empfehle ich gutes Quellwasser aus Glasflaschen zu trinken und nicht aus Plastikflaschen. Wenn es um Hydrierung geht, sind auch Mineralien sehr wichtig. Ein weiterer guter „Hack“ ist eine kleine Prise Bergsalz dem Glas Wasser beizugeben, um es zu mineralisieren. Des Weiteren lege ich viel Wert auf Frische. Also frisches Gemüse, frische Salate und ab und an auch ein biologisches Stück Fleisch. Es wandelt also zwischen paleo, vegan und vegetarisch. Hinzu kommt dann natürlich noch das intermittierende Fasten.

Wie hat sich deine Ernährungsumstellung monetär auf dich ausgewirkt?

Also wenn man intermittierend fastet und sich auf zwei Mahlzeiten am Tag reduziert, wird Ernährung billiger. Es gibt dann natürlich auch Expert-Level-Biohacker, wie Siim Land, die nur einmal am Tag essen, dafür dann aber auch größere Portionen. Aber es kommt natürlich auch auf den Lifestyle an. Ein Leistungsathlet-Biohacker hat wieder eine andere Ernährung als ein Unternehmer beziehungsweise Kopf- Digitalathlet, wie beispielsweise euer Gründer Maximilian Lössl.

Wie kann dich das Pflanzenportfolio von Agrilution bei deiner Ernährung unterstützen?

Ich finde es super spannend euer Produkt und diese neue Technologie auszutesten. Was mich vor allem fasziniert sind die Möglichkeiten, die es noch bietet. Ich habe chinesische Medizin in Sydney, Australien studiert und es gibt wahnsinnig geile Pflanzenstoffe in Wolfbeeren, Angelikawurzel oder
Ginseng. Nachdem ihr auch von Agrilution redet, solltet ihr darüber nachdenken, eine Agrarevolution hervorzubringen, in der man eben auch solche Heilpflanzen in einer künstlichen Umgebung irgendwann mal in einer hohen Qualität kultivieren kann.

Das sind sehr spezielle Anregungen, die du da äußerst. Was unser Pflanzenportfolio bis jetzt ausmacht sind Salat-, Kräuter- und Kressearten, die in einem westlichen Supermarkt teils eher selten anzutreffen sind und sich durch einen hohen und divergenten Nährstoffreichtum auszeichnen. Dennoch wollen wir unser Portfolio natürlich über die nächste Zeit erweitern, um eine möglichst große Bandbreite an Pflanzen zu erhalten.

Genau das ist spannend für mich, denn ich möchte meinem Microbiom eine Bandbreite an verschiedenen Inputs geben. Um so vielfältiger das eigene Microbiom getriggert wird, um so mehr adaptiert es auch. Deswegen finde ich es super interessant so etwas auszuprobieren und sich das anzuschauen. Auch finde ich es einfach toll zu sehen, wie zu Hause etwas wächst. Mein Sohn wird jetzt ein Jahr alt und der Gedanke, ihm diese Experimente zu zeigen und zu sehen wie er darauf reagiert, finde ich einfach spannend. Zudem sind Greens auch super wichtig für mich, allein schon wegen des Themas „Entgiftung“. Ich liebe es mit Basilikum zu kochen, Limetten benutze ich auch sehr häufig – vor allem in Bezug auf die Lebergesundheit. Ich hoffe, dass ich euch in Bezug auf euer Pflanzenportfolio hiermit etwas Input geben kann, über das, was die Leute in der Biohacking-Community auch wollen.

Natürlich ist das Feedback für uns interessant und nehmen wir gerne auf, gerade auch deshalb, weil die Biohacking-Community ja auch sehr aufgeschlossen gegenüber „personalized nutrition“ ist. Der Plantcube ist ein Produkt für Leute, die sich bewusst ernähren wollen und sich im Zuge dessen natürlich auch bewusst mit den Lebensmitteln, die sie konsumieren, auseinandersetzen. Da hast du natürlich als aktives Mitglied dieser Community dein Ohr – mal urban ausgedrückt – eher auf der Straße und kannst besser einschätzen, welche Greens in dieser Gemeinde Anklang finden. Wenn ich dir die Frage stellen darf: Wie hat sich das Biohacking und deine Ernährungsumstellung auf dein persönliches Krankheitsbild ausgewirkt?

Das ist natürlich eine sehr persönliche Geschichte. Ich hatte in der Vergangenheit leider sehr viel mit Krankheit zu tun, was genetisch bedingt war und in der Familie lag. Es gab eine Zeit, da hatte ich eine suboptimale Gesundheit. Es gab da auch eine Zeit, in der ich nicht richtig arbeiten konnte, weil ich so viele verschiedene gesundheitliche Baustellen hatte. Ich bin diese dann aber offensiv mit Hilfe von innovativen Medizinern und Gesundheits-Coaches angegangen und habe mich zudem sehr tief mit der Materie von Dr. Jeffrey Bland auseinandergesetzt, dem Begründer der Funktionellen Medizin.

Das klingt nach einem sehr einschneidenden Krankheitsbild und dennoch sitzt du hier vor mir und ich nehme dich als gesunden und vitalen Mann war. Führst du das alles auf deine Ernährungsumstellung und das Biohacking zurück?

Es sind wahnsinnig viele Faktoren, die dabei eine Rolle gespielt haben. Licht, Luft, Erdung, Atmung, Dental Gesundheit, Mund Hygiene, Verdauungsgesundheit, Entgiftung, Bewegung, Sport, aber auch zum Beispiel Selbstliebe, Perspektive, also eine Vision für die Zukunft. Es geht darum, dass wir vom Silo-Denken wegkommen. Wir müssen wegkommen von dem Gedanken, dass nur eine einzige Sache hilft, sondern es geht um Synergieeffekte. Systemisches Denken ist momentan einen heisses Thema und die funktionelle Medizin ist da zum Beispiel Vorreiter auf der medizinischen Ebene. Die haben das alles auf dem Schirm: biochemisch, physiologisch, genetisch, elektromagnetisch, psychologisch, spirituell. Funktionelle Medizin kommt aus den USA und wurde begründet von Dr. Jeffrey Bland. Er hat in seinem Institut eine Armada von Ärzten ausgebildet, die jetzt über digitale Mittel ihre Nachricht in die Gesellschaft bringen, weil sie genau wissen, wenn wir Gesellschaftskrankheiten wie Diabetes Typ 2, und chronische Autoimmunkrankheiten nicht angehen, bevor sie richtig schlimm werden, werden die Kosten für unser Gesundheitssystem ein exponentielles Problem. Dabei lohnt es sich auch einen Blick auf Ärzte wie Dr. Simone Koch oder Bastian Hölscher zu werfen, die im medizinischen Bereich bei solchen Neuerungen durch die Funktionelle Medizin in Deutschland federführend sind. Auch genau das, was ihr tackelt mit dem Plantcube, die Bevölkerungsernährung, ist auch ein exponentielles Problem, und da braucht es einfach innovative Lösungen, die auch skalierbar sind.

Wir haben uns vorgenommen Vertical Farming ökonomisch realisierbar zu machen, auch für den Hausgebrauch.

Ich gebe euch folgenden Tipp: Macht einmal im Monat eine Party und tanzt, um die Möglichkeit, welche ihr habt, zu feiern, so ein sinnvolles Projekt in die Welt zu bringen. Zum Beispiel für das Teambuilding sind Ecstatic Dance Events absolut genial; Gabrielle Roth hat dazu eine sehr gute Arbeit gemacht. Es ist absolut dazu geeignet, Leute aus dem Denken raus zu bringen, rein in die Emotion, rein in die Spiritualität, die über den Körper auch viel durch Bewegung erfahren wird. Feiert euch einfach als Team und sagt “Hey, was wir machen ist geil. Wir sind am Leben, wir spüren uns, wir haben eine emotionale Verbundenheit, wir machen was Sinnvolles mit Perspektive in der Welt. Und auch wenn es nichts werden sollte, at least we fucking tried!“

Man muss manchmal die Zweifel hinten anstellen, um etwas Innovatives zu schaffen. Hast du das Gefühl, dass du durch das Biohacking andere Leute inspirieren konntest, es dir gleich zu tun?

Da bin ich gerade dran. Dadurch, dass ich das lebe, passieren gerade unheimlich viele Sachen bei mir. Ich vernetze mich mit Unternehmern, die neue interessante Sachen machen, zum Beispiel Max Gotzler, dem Gründer von Flowgrade und dem Flowfest hier in München, das erste Biohacking Festival in Deutschland. Klasse Arbeit, die er da macht mit einem sehr guten Podcast über Biohacking, der Flowgrade Show. Oder auch Fabian Fölsch von myBraineffect in Berlin, der sehr innovative Produkte im Bereich Biohacking auf den Markt gebracht hat. Jetzt kommt dieses Jahr noch eine große Konferenz in London, der Health Optimation Summit mit gegründet von Tim Grey. Und dann gibt es noch jährlich ein weiteres Event in Finland, der Biohacker Summit, mit Teemu Arina als Kurator.

Nochmal zum Plantcube: Du hast zuvor über den körpereigenen Gifttopf gesprochen. Wir benutzen keine Pestizide. Wäre das für dich auch ein Aspekt, um den Plantcube zu nutzen?

Ja natürlich, auf jeden Fall! Da ist einfach viel Potenzial da. Ich habe aber auch noch Fragen zum Beispiel zur Wasserqualität: Was ist drinnen, wo kommt es her? Das ist ein Experiment für mich und nur durch Experimente generiert man Wissen. Tim Ferriss war in dieser Richtung als Biohacker auch eine riesige Inspiration für mich.

Das kommt natürlich darauf an, welches Wasser man selber einfüllt. In München haben wir natürlich das Glück sehr gutes Leitungswasser zu besitzen. Du hast dich ja schon etwas mit Agrilution beschäftigt: Wie siehst du unseren Beitrag in diesem Movement und welche Hoffnungen setzt du in uns?

Personalisierte Ernährung ist ja eines euer Hauptanliegen. Das spielt natürlich auch im Biohacking eine sehr große Rolle. Meine Hoffnung ist, dass ihr da vielleicht auch Verbindungen zu einem Thinktank in den USA aufbaut wie zum Beispiel dem Personalized Lifestyle Madison Institut, das auch von Dr. Jeffrey Bland gegründet wurde. Damit man sich auch das wissenschaftliche Know-how von Leuten holt, die schon tiefer in der Materie sind. Das ist natürlich anstrengend, aber dafür Unternehmertum an vorderster Front, so wie ihr es ja auch schon betreibt. Stellt mir so einen Plantcube hin und ich hol alles raus was der draufhat. Versprochen! Kann’s gar nicht abwarten…

Matt, wir danken dir für das aufschlussreiche Gespräch.

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